Maßnahmenpaket gegen extremes Rasen beschlossen.

Strafrahmen liegt bis zu 5000 Euro, neues Delikt „illegales Straßenrennen“ und für extremes Rasen auch Autobeschlagnahmung möglich.

Einige Beispiele dafür:

-180 km/h auf einer Bundesstrasse durch einen Probeführerscheinbesitzer.

-Vier Raser auf der Südautobahn mit bis zu 254 km/h.

-Ein Salzburger mit 116 km/h in einer 30er-Zone

Dies sind nur 3 Beispiele von vielen Vorfällen auf den Straßen auf denen wir Taxifahrer uns bewegen. Leider glauben viele und das vielleicht zurecht, das sie ihr Fahrzeug auch bei solchen Geschwindigkeiten unter Kontrolle haben. Was diese Personen allerdings nicht berücksichtigen, ist die Tatsache das sie nicht alleine auf der Strasse sind und ein anderer Verkehrsteilnehmer dadurch gefährdet werden könnte.

Raser zählen schon immer zu einer der Hauptursachen von schweren und tötlichen Verkehrsunfällen. Alleine im vorigen Jahr starben über 100 Menschen bei Verkehrsunfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit. Extremes Rasen, illegale Straßenrennen und rücksichtsloses Verhalten durch Raser gefährden das Leben dieser Raser und das von völlig unbeteiligten Verkehrsteilnehmern.

Deshalb hat der Ministerrat gestern ein Maßnahmenpaket gegen extreme Raserei auf den Weg gebracht. Dies erfolgte in Übereinstimmung mit den Bundesländern. Konkret wird der Strafrahmen auf bis zu 5000 Euro erhöht. Die Führerscheinentzugsdauer wird verdoppelt. Der Beobachtungszeitraum für wiederholte Geschwindigkeitsübertretungen wird verdoppelt.

Darüber hinaus wird mit „illegales Straßenrennen“ ein neues Delikt eingeführt. Bestraft wird es mit 6 Monaten Führerscheinentzug und im Wiederholungsfall mit einer verkehrspsychologischen Untersuchung.

Quelle: Bmk
Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain
Verfasser: Gerald Pongratz
Veröffentlicht: flughafentaxi-graz.at
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